Apps vorgestellt: Musik

Dies ist der zweite Beitrag meines Bemühens, die Anwendungen im FirefoxOS einmal der Reihe nach durchzugehen und aufzuzählen, was mir gefiel und wo ich noch Verbesserungsbedarf sehe.

An manchen Stellen fülle ich auch ein Ticket beim Entwickler aus, damit das alles seine Ordnung hat 😉

Name: Music
Entwickler: The Gaia Team
Version: 1.1
Kategorie: Systemanwendung
Größe: 304 KB
Sprache: Deutsch
Letzte Rezension: 22. Januar 2014
Bewertungen: 0 Bewertungen
Berechtigungen: keine
Lizenz: Apache Lizenz 2.0
Quellcode: GitHub-Repo mozilla-b2g/gaia/apps/music
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Was funktioniert

Wenn man die Musik-App startet, wird zunächst nach geeigneten Dateien gefahndet. Ich habe mir dafür via USB einen Ordner MUSIC im Verzeichnis DCIM angelegt. Prinzipiell sollte aber jedes Verzeichnis unterhalb von DCIM (= auf der SD-Karte) geeignet sein. Ich habe es nicht getestet.

Daneben ist es ohne Weiteres möglich, MP3-Dateien abzuspielen. Alle unterstützten Formate finden sich in der Online-Hilfe. Die Musik-Dateien werden anhand von Meta-Informationen in den Dateien nach Alben sortiert gelistet.

Es gibt die Möglichkeit, Musik nach Album, nach Interpret oder nach Titel sortieren zu lassen. Daneben lassen sich Wiedergabelisten anlegen.

Was nicht funktioniert

Album-Übersicht der Musik-App

Album-Übersicht der Musik-App

Laut Aras beispielsweise berichtete, dass FLAC- und WAV-Dateien gar nicht erst erkannt werden. Außerdem wird ein Album-Cover nicht eingebunden. Nachdem ich allerdings den Quellcode studiert habe, muss ich sagen, dass FLAC tatsächlich nicht unterstützt wird. Das Album-Cover lässt sich aber hinzufügen, wenn man es als MP3-Tag einträgt.

Ein wenig nervig ist das starke Vibrieren des Gehäuses. Aber soweit ich das im Internet lese, liegt es an der Verarbeitung. Okay, es ist ja auch bewusst günstig gehalten. Und man kann damit leben.

Die beigelegten Kopfhörer hab ich weggelegt. Es ist zwar schön, eine Freisprechfunktion zu haben, aber mich stört die unterschiedliche Länge der Kabel. So fällt es mir schwer, eine angenehme Trageposition zu finden. Da bleibe ich lieber bei meinen eigenen Kopfhörern, die ich mit einer Kordel verbunden habe, so dass ich sie auch um den Hals schlingen kann (vergleichbar mit Brillen, die am hinteren Ende festgeschnürt sind).

Was ich mir wünschen würde

Ich persönlich mag es, Alben querbeet zu hören. Das ist nicht möglich. Man kann aber innerhalb eines Albums die Wiedergabe durchmischen lassen.

Daneben sollten mehr Audio-Formate unterstützt werden. Aber hier gibt es einfach eine zeitliche Diskrepanz; native Anwendungen besitzen schlichtweg schon über die benötigten Bibliotheken. Ich rechne damit, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Und MP3 sowie OGG/Vorbis gehören ja wohl eindeutig zu den Lieblingen.  Vorbis wird ja außerdem in Google’s WebM-Format für die Audio-Spur eingesetzt 🙂

Advertisements

4 Kommentare zu “Apps vorgestellt: Musik

  1. Sehr schön. Besonders der Hinweis mit

    „Das Album-Cover lässt sich aber hinzufügen, wenn man es als MP3-Tag einträgt.“

    war für mich sehr hilfreich. Unter LinuxMint z. B. mit einer Anwendung namens „EasyTag“ möglich. Es dauert ein wenig, bis sich die Ansicht der Musikbibliothek von ich-nenne-es-mal Dummy-Cover auf dem Telefon nach dem Trennen vom USB aktualisiert, aber dann: Top!

    • Ja, ich musste auch erst einmal suchen. Bei Gelegenheit mach ich mir einmal Gedanken/spreche es im IRC an, ob man eine sinnvolle Default-Wahl implementieren könnte. Als Coverbilder geht ja nur PNG oder JPG.
      Wie würdest du die Datei benennen?

      • Ich nutze auf dem Rechner die Rhythmbox zur Verwaltung. Laut deren Wiki kann Rhythmbox anzeigen:

        „cover.jpg, cover.png, album.jpg, album.png, albumart.jpg, albumart.png, folder.jpg oder folder.png“

        Habe gute Erfahrungen mit „cover.jpg“ gemacht. jpgs findet die Google-Bildersuche recht fix, wenn ich den Albumtitel mal händisch eingebe. cover.jpg erscheint mir außerdem sehr plausibel. (‚album‘ könnte auch ein Fotoalbum sein, und ‚folder‘ ist mir zu allgemein bez. verwirrt mich –> cover verknüpfe ich im Geiste mit CD-Cover.)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s